Die Nerd Show #15 - Sonderfolge

Shownotes

Ornament App zum Tracken von Laborberichten

Hilo Band zum Blutdruck messen 20% Discount

Podcast Dr. Wolfgang Feil (Nelken)

Withings

Rückenpositionskorrektur

AIVELA Ring Pro

**Carlos Pilz-Cocktail:

  • Fokus klar auf Entzündungsreduktion, Darmgesundheit und Immunmodulation, kognitive Performance
  • Viele Effekte basieren auf präklinischen Studien oder begrenzter Evidenz
  • Kombination aus Pflanzenstoffen, Ballaststoffen und Vitalpilzen
  • Kombination und Dosierung kritisch prüfen (Wechselwirkungen, Überdosierung möglich)

**Gewürznelken (Eugenol)

  • Antibakteriell, antiviral, antifungal
  • Schmerzlindernd, entzündungshemmend, lokal betäubend
  • Verdauungsfördernd, krampflösend

**Flohsamenschalen (Psyllium Husk)

  • Fördern vermutlich gute Darmbakterien
  • Können Entzündungen im Magen-Darm-Trakt reduzieren
  • Quellwirkung → Unterstützung bei Gewichtskontrolle
  • Möglicher positiver Effekt auf Cholesterin

**Mushroom Complex

  • Chaga: stark antioxidativ, entzündungshemmend
  • Polyporus / Eichhase: Vitalität, Nieren- und Blasengesundheit
  • Maitake: potenziell immunmodulierend, Dosierung beachten
  • Shiitake: Darmflora, antiviral, entzündungshemmend
  • Reishi: Zellschutz, Immunfunktion, mögliche Antitumor-Effekte
  • Cordyceps sinensis: Energie, Ausdauer, Stoffwechsel, Herz-Kreislauf

**Coriolus / Schmetterlingstramete

  • Immunmodulation (PSK, PSP)
  • Antioxidativ

**Lion’s Mane / Hericium

  • Fokus, Neuroprotektion, Darm
  • Unterstützt kognitive Funktion, hat neuroprotektive Effekte, kann zur geistigen Gesundheit beitragen, hat entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen, unterstützt die Darmgesundheit und kann das Immunsystem stärken.

**Curcuma + Piperin

  • Stark entzündungshemmend
  • Unterstützung bei oxidativem Stress
  • Potenziell relevant bei Diabetes, Rheuma, Arthrose
  • Fördert Gallenfluss, wirkt antimikrobiell

**Omega3

  • a 800mg EPA und 400mg DHA (2:1)

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Carlo Matic: Herzlich willkommen zur Nerdshow Folge Nummer 15. Diesmal eine kleine Sondersendung. Der Manuel ist bei mir. Hallo Manuel.

Manuel: Hi!

Carlo Matic: Sonderfolge, weil wir uns ganz spontan entschlossen haben aufzunehmen. Unsere beiden Mitstreiter Sebastian und Olli sind gerade unpässlich, aber während ich gerade frisch aus dem Urlaub komme, du wirst mich also selten mit weniger Augenringen sehen, Manuel. Hattest du, glaube ich, gerade so eine Höllenwochenacht, einem Urlaub hinter dir. Und das ist eine gute Gelegenheit, einfach mal drüber zu sprechen. Worüber nerden wir denn sonst so? Ich habe ja schon über das Smart Home Thema ganz schön rumgenerdet, aber es gibt noch so ein weiteres. Wahnsinniges Nerd-Thema in meinem Leben und das ist Quantified Self. Also wie kann man so ein bisschen Biohacking machen, cheaten und eigentlich bist du da so ein bisschen mein Entgegner, weil du genau die andere Seite machst. Während ich versuche zu cheaten, versuchst du wirklich echt und authentisch gesund zu leben und ja, da kann ich glaube ich noch viel von dir lernen. Daher freue ich mich sehr auf die Folge mit.

Manuel: Ich freue mich auch darauf, vor allem weil ich hier komplett gerädert quasi in den Kohl komme und alles was ich jetzt gleich bisschen erzähle irgendwie selber auf den Prüfstand stellen muss. Aber ja, toll, toll dass wir das machen. Ich finde es ein spannendes Thema. Ich hoffe, dass das die Leute, jetzt zuhören, ist ein ganz anderes Thema als was wir sonst besprechen, aber dass das trotzdem ein bisschen Anklang findet, weil es ein Thema natürlich ist, was uns alle irgendwie betrifft. Ein Stück weit wie schauen wir ins Leben, wie schauen wir auf unsere Gesundheit und so. Und vielleicht wird es ja auch teilweise bisschen nerdig. Mal schauen.

Carlo Matic: Definitiv. Also ich verspreche, ich werde den Nerdteil beisteuern. Gar keine Sorge. Quantified Self ist ja dieser ganze Teil, wenn es dann rund die Tracker und so weiter geht. Da bin ich gespannt auf deine Meinung. Ja, aber ich glaube auch, für die meisten ist das einfach ein Thema. Wir leben in einer wahnsinnig stressigen Zeit und viele von unseren Zuhörern und Zuhörerinnen sind, glaube ich, auch Unternehmer, struggling also auch da mit ihrer Zeit, mit ihrem Leben. Wie schaffe ich es eigentlich, glücklich zu sein? bis hin zu solchen Themen. Und Gesundheit, da fängt natürlich alles erst mal an, wenn man das nicht im Griff hat, dann ist, glaube ich, auch mit Glück nicht viel.

Manuel: Carlo, möchte zum Anfang mit einer Frage überraschen, die wir nicht abgestimmt, deswegen würde ich die einfach gerne, Lieblingsfrage, du kennst die Frage aber schon, wie geht's dir? Wie geht's dir wirklich?

Carlo Matic: Die habe ich tatsächlich schon ein, zwei Mal von dir gehört und ich freue mich auch jedes Mal wieder darüber, es, ja, gerade wenn man mit vielen Amerikanern zu tun hat oder amerikanisch beeinflussten Menschen unserer Branche, dann ist everything awesome, everything is perfect und natürlich ist es nicht immer so. Aber diesmal kann ich sehr, sehr ehrlich antworten, nachdem ich jetzt sieben Wochen in meinem Winterquartier in Thailand war, alles andere vermessen, als zu sagen, mir geht es wirklich, wirklich gut. Ich hatte eine schöne Zeit mit Frau und Kind. Meine Tochter hat mich mit ihrem Freund besucht in langer Zeit, drei Wochen. Und ja, wir konnten einfach wahnsinnig das Leben genießen, lecker essen und wir haben mal wirklich Zeit haben. Und das ist in meinem Alltag was sehr Besonderes. Und deswegen genieße ich das sehr und komme sehr beseelt wieder zurück. Aber auch weil ich ja so ein bisschen ein Typ bin, der irgendwie immer was umtreiben möchte, auch mit sehr viel Energie. auf der einen Seite bin ich sehr ausgeglichen und Ja, hab das sehr genossen. der anderen Seite hab ich natürlich auch jetzt sieben Wochen Handbremse gehabt, wo ich schon natürlich gearbeitet habe, aber nicht so wie sonst kann mit Team, mit Action, mit Leuten, mit Vorträgen, mit Meetings und so weiter. Und so ein paar Sachen kann man auch nicht so gut remote machen. Und daher freue ich mich jetzt total auf Montag in zwei Tagen, wieder vollgas losgelegen zu können. Aber hoffentlich auch ein bisschen diese Lockerheit und Gelassenheit mitzunehmen, weil Das merke ich, wenn man das schafft, Alltag ein bisschen ruhiger die Sachen anzugehen, dann ist man auch fokussierter. Das ist so mein Eindruck. Wenn du halt auf 30 Hochzeiten gleichzeitig tanzt, dann machst du nichts richtig und das macht dann auch wieder unglücklich. Und jetzt muss ich die Frage natürlich zurück spielen. Manuel, wie geht es dir wirklich?

Manuel: Warum stelle ich die Frage? Ich stelle die sehr gerne, weil wir diese kurzen Antworten machen. Und dann häufig kriegt man auch Antworten, wie geht es dir? Und dann erzählt man, was man getan hat. Und gar nicht, wie es einem wirklich geht. Und dann ist die gute Frage auch Antworten in mindestens drei Sätzen. Wunderbar, du es gerade, also drei ganzen Sätzen, dass du es gerade gemacht hast. Sehr, schön. Also, wie geht es mir? Ich bin so bisschen gerädert tatsächlich, weil ich nicht ganz so viel geschlafen habe. Auch verhältnismäßig schlecht geschlafen habe. Vielleicht sprechen wir auch gleich nochmal über den Schlaf. Ich habe gestern gevibecoded, bin dann hängen geblieben, wie es manchmal so ist. Dann war es irgendwie, keine Ahnung, zwei Uhr oder so. Dann bin ich relativ früh heute irgendwie wach geworden. Eigentlich schlafe ich ganz, ganz okay, aber heute irgendwie nicht. Weiß gar nicht genau warum, weil ich habe eigentlich einen schönen Tag vor mir, ich gehe gleich auf eine Hochzeit, ganz entspannt, es Samstag heute. Und bin auch gar nicht innerlich aufgewühlt oder so, aber einfach erschöpft. ist kein Zuschlag. Ich war jetzt zwei Wochen in Osterferien im Urlaub in Tunesien, das war total schön, bin eigentlich ganz erholt zurückgekommen, aber die ganze Woche hat mich ... hat mich geschlaucht. Jetzt bin ich am Ende der Woche und bin so bisschen so, boah. Und so eine innerliche Ermattung, das ist das, ich ein Stück weit spüre. Und weil die Woche war aber so, und das ist häufig auch etwas, was im Kopf passiert, zumindest, also ist das jetzt bei mir diese Woche so gewesen, dass einfach sich zu viel doch wichtige Themen aufgestapelt haben und ich nicht alle abgearbeitet habe. Und das hat auch noch mal zu einer mentalen Ermüdung einfach geführt. Ich bin, glaube ich, körperlich und mental ziemlich resilient. Aber diese Woche und jetzt heute komme ich hier rein und denke so, boah, Mann, was, Mann, wann warst du eine Woche? Und dann, bist auch so reingekommen und du hoffst, dass du es weiterträgst, so bin ich auch aus dem Urlaub gekommen. Und ich muss schon sagen, es war einfach, es war einfach viel, weil auch aus unterschiedlichen Ecken geschossen wurde, also jetzt nicht negativ, sondern einfach Themen, wo man denkt, ⁓ Gott, das muss ich jetzt auch noch machen. Und, ach nee, damit habe ich jetzt nicht gerechnet und so. Und das ist so ein Stück weit ein inneres Gefühl der Überwältigung vielleicht. Und mit dem gehe ich jetzt ins Wochenende und freue mich jetzt sehr auf den Tag, weil ich den Kopf auch frei kriege und die Sachen, die sich jetzt aufgestaut haben, einfach so hinter mir bleiben.

Carlo Matic: Wie lustig, dass wir dann vor einer Stunde entschieden haben, so eine Sonderfolge zu machen, ausgerechnet in der Situation. Aber ich teile das mit dir. Also wenn ich nicht schlafen kann, was selten ist, dann weil der Kopf zu voll ist, weil ich zu viele Dinge habe, wo ich das Gefühl habe, dass ich sie nicht schaffe. Und dann kommen auch so Träume, wo ich dann in einem Hamsterrad irgendwelche Sachen probiere, die einfach nicht gehen, die einfach nicht fertig werden aus den blödsinnigsten Gründen. Kann es aber vielleicht sein, dass das auch aufgrund des Kontrasts zum Urlaub ist. Also bei mir ist es so, vorm Urlaub habe ich noch mal so extra Energie und denke mir da, egal, komm, machst du eine Stunde extra, ich habe ja bald Urlaub und gib ihm. Und wenn man aber danach dann wiederkommt und merkt so, okay, das Leben besteht nicht nur aus Arbeit und dann kommt jemand und will was von dir, vor allem so fremdgesteuert, dann tut es so doppelt weh, weil der Kontrast so hart ist, was man vorher so weggetan hat und gar nicht drüber nachgedacht hat, ist dann so, ja, man ist sehr sensibel da drauf.

Manuel: Mmh.

Carlo Matic: Kann das sein oder war es einfach wirklich eine krasse Worte?

Manuel: Diese Woche war wirklich erstaunlich viel einfach, was an Themen waren. Erstaunlich viele einfach unvorhergesehene Themen, die wirklich auch inhaltlich nervig waren. gleichzeitig, und das ist auch bisschen vielleicht auch mein... Also ich bin generell total gut auch im Abspannen. Ich war im Urlaub, konnte ich auch gut abspannen, habe mich da keine Themen gekümmert. wusste aber, dass es danach auch ein paar Themen einfach gibt, die ihre Aufmerksamkeit erfordern. Da war ich darauf vorbereitet, aber auf diese Wucht der Themen, die von den Seiten kamen, das war irgendwie bisschen viel. auch das ist eigentlich etwas, was ich total gewöhnt bin. wenn wir unternehmerisch unterwegs sind, bei uns schlagen die Probleme eben halt ständig auf, weil dann Den Rest, den haben wir hoffentlich ein Team, Mitarbeitende, wie auch immer, die sich halt darum kümmern, die Probleme, die landen bei uns, deswegen sind wir ständig so am Feuerlöschen, das ist nicht so das Thema. Es ist, glaube ich, eher das, dass ich nicht die Sachen geschafft habe, die ich halt als Gefühl habe, das ist wirklich jetzt dringend, das muss jetzt wirklich geschafft werden. Das ist, ich, eher das Thema und das wird nächste Woche auch wieder vorbei sein. Also, weil ich bin relativ entspannt, wenn sich Sachen schieben. Wenn die Sachen aber dann doch wichtig sind und ich denke, ⁓ Das wäre gut gewesen, wenn du das gemacht hättest. Das ist halt nervig. Ich habe aber heute Nacht überhaupt nicht irgendwie schlechte Gedanken gehabt oder einen vollen Kopf gehabt. Das kenne ich auch. Ab und zu habe ich gar nicht so viel. Sondern einfach, ich bin spät ins Bett gegangen. Das war keine gute Idee, glaube ich, weil ich halt Sachen halt gestern noch fertig machen wollte jetzt vor dem Wochenende und bin erstaunlich früh aufgewacht, habe eigentlich meinen Wecker irgendwie so gestellt, dass wir, werden der Lose gesagt, dass wir sprechen, dass ich jetzt nicht zu spät wach werde.

Carlo Matic: Hm.

Manuel: Aber ich halt, keine Ahnung,

Carlo Matic: Ja, aber da sind wir im Prinzip mittendrin, weil wenn wir von Quantified Self reden, dann geht es ja so ein bisschen darum, systematisch zu erfassen, was so an persönlichen Daten zusammenkommt und die in Zusammenhang zu bringen. Und wenn wir von Schlaf reden, dann ist das natürlich ein hyperkomplexes Thema. Also ein Riesenproblem bei Quantified Self ist halt generell, dass nicht alle Daten verfügbar sind und dass auch nicht alle Daten zusammengebracht werden können. Also insbesondere was du jetzt im Kopf hast. Wie willst du das jetzt wirklich tracken? Da kannst du natürlich so ein paar Abfragen vom Schlafengehen zum Beispiel machen und dann irgendwann rausfinden. Okay, immer wenn du hier den Regler bei viel im Kopf viel zu tun, lange To-Do Liste oder solchen Abfragen weit oben hattest, dass der Schlaf dein Tendenz jetzt schlechter war. Aber das hängt natürlich dann noch mit 20 anderen Sachen zusammen. Hast du Alkohol betrunken? Hast du? Ich weiß du nicht. hast du fertig gegessen zu spät oder auch ganz andere persönliche Themen, einen umtreiben. wir wollen über Resilienz sprechen, über Achtsamkeit, über Ernährung, über Trackers, Supplements, Pilze. Also ein weites Thema auf jeden Fall. Aber lass uns ruhig bei dem Schlafthema mal starten. Ich bin ja der Typ...

Manuel: Ich würde dich gerne fragen, hast du einen Tracker, wenn ja welchen und wo schaust du drauf?

Carlo Matic: Okay, ich habe zu viele Tracker. Ich habe in zwei Betten zwei verschiedene Matratzen-Tracker, die mich und meine Partnerin, meine Frau tracken können. Ich habe hier so ein Blutdruck-Messgerät. Dann habe ich natürlich die Uhr. Ich habe einen Ring, Smart Ring. Ich habe einmal im Jahr so einen Blutkosetracker für Diabetiker.

Manuel: Mhm. Erzähl.

Carlo Matic: nicht weil ich Diabetiker bin, sondern weil ich meine Ernährung besser verstehen möchte. Ich habe sogar so einen Rückentracker, der mir sagt, wenn ich schief sitze, was ich eigentlich ständig tue. Also ich versuche möglichst viele Daten schon seit vielen, vielen Jahren zusammenzubringen. Gar nicht, weil sie mir in dem Moment so viel helfen können, als mehr, weil ich fest daran glaube, dass das irgendwann mal durch KI und durch mehr Rechenpower mir ganz viel sagen kann. und habe einen eigentlich sehr sauberen Apple Health Account, den ich mir jetzt aber vor ein paar Monaten komplett gekillt habe, weil ich habe seit der ersten Version ein iPhone und habe immer abgedatet, immer abgedatet, irgendwann war dieser User jetzt kaputt. Immer wenn ich Updates gemacht habe, ist mein iPhone gecrashed und es war so gecrashed, dass ich dann alle Banking Apps neu installieren musste, also komplett clean. Also musste ich mir einen neuen User machen und mit dem neuen User, was ich nicht wusste, wurden nicht aus der Apple Cloud was iCloud die Health-Daten sauber importiert, sondern mit einem wirklich neuen User hast du wirklich alles blank und man kriegt die nicht rein. Also ich hab diese Daten noch, ich kann mir jetzt XML exportieren, aber ich hab jetzt leider diese ganze Historie nicht mehr in einem Ding drin. Da muss ich mir noch mal wie ein Dashboard zu machen. Aber wer weiß, irgendwann pack ich's rein. Fürs Schlaftracken sind diese Matratzentracker, da gibt's einen von Withings, der lässt sich, der bläst sich auf mit Luft, kleine Luftmatte ist das. Das ist ziemlich akkurat, weil Durch die Druckveränderung in diesem Kissen kann er Herzfrequenz, Atem, wie du dich bewegst, solche Sachen sehr gut tracken. Vieles davon schafft der Ring und auch die Uhr recht gut. Aber die Matratzen sind schon ein bisschen akkurater. Nur wenn du halt im Hotel bist oder sowas, helfen dir die Daten natürlich dann nicht, weil das Ding zu Hause liegt. Es muss es mitschleppen. Und dann reicht mir auch die Uhr oder der Ring. die mir ja Blutsauerstoff sagen. ist meine Sauerstoffversorgung gut? Wenn ich viel schnarche, natürlich nicht. Schlafabnö können die Dinger erkennen. Eine Sache, ich noch nicht habe, aber ich kenne jemanden, es hat und da ist das extrem gut, weil man dann auch wieder gucken kann, was kann ich verbessern? Also habe ich ein anderes Kissen? Kann ich was anderes essen, trinken, leicht aufrecht schlafen? Ich habe so einen angeborenen Reflux. Ich schlaf auf einem Keilkissen zum Beispiel.

Manuel: Mhm.

Carlo Matic: Das sind alles Erkenntnisse, die du aus diesen Daten irgendwann rausziehen kannst. Schlaf finde ich das Allerwichtigste für alles, was ich tue. Ich ernähre mich extrem gut, ich mache viel zu wenig Sport, aber Schlaf lasse ich nicht drüber kommen. Ich hatte in der Abi-Zeit Guarana entdeckt und dachte, cool, Schlafen ist überschätzt. Das führte zu so schizophrenenden Situationen, wo ich irgendwie mein Gehirn nicht mehr die Sachen irgendwo richtig hinsortieren konnte. Und da in der Zeit habe ich aber bestimmt 10, 15 Jahre, nur vier Stunden die Nacht geschlafen. Und das war irgendwann so unangenehm. ich das. hasse dieses Müdigkeitsgefühl, seitdem ich habe so eine richtige Aversie entwickelt, dass ich einfach versuche, diese sieben Stunden zu kommen. Aber was cool ist, ist manchmal wachst du auf, denkst dir, boah, was eine Scheißnacht. Dann guckst du auf den Tracker und der sagt dir Der Schlafer okay. Dann denkst dir, dann ist ja okay. Den ganzen Tag würdest du eigentlich komplett Geräte durch die Gegend laufen und denkst, boah, ich hab voll scheiße geschlafen. Aber weil der Tracker sagt, das ist cool, geh ich dann doch meistens recht beschwingt weiter. Trackst du irgendwas?

Manuel: Da würde ich kurz mal einhaken, das finde ich tatsächlich ein erstaunliches Phänomen. genau würde ich auch ein bisschen gegenpushen. Weil eigentlich sollte die Frage ja sein, hey, wie fühle ich mich? Und nicht, okay, was sagt der Tracker, der Ring, die Matte, wie auch immer?

Carlo Matic: Das ist ein Selbstbetrug ein bisschen,

Manuel: Davon mache ich dann meine Stimmung abhängig. Und deswegen auch meine initiale Frage, wie fühlst du dich wirklich, dass wir uns mit uns selber einen kurzen Moment der Verbindung mit uns selber, ⁓ überhaupt mal so reinzuspüren. Und das halte ich für elementar wichtig, dass dann die Tracker mehr Wahrheit sagen als die eigene Körperwahrnehmung, finde ich eher, sag mal, bisschen, sehe ich ein Stück weit kritisch.

Carlo Matic: Ja, Absolut. Also ich lachte auch über mich selber, weil es ist reiner Selbstbetrug. Du denkst oder hast dich viel gewälzt. Du bist oft aufgewacht und es muss eine Scheiß Nacht gewesen sein. Die Daten sagen was anderes und diese Information reicht dir, zu sagen, okay, jammer nicht. Es war gar nichts. Es war ja nicht so schlimm. Ich weiß gar nicht, wie es andersrum ist, ehrlich gesagt. Wenn ich super gut aufwache und der Tracker sagt mir, ich habe schlecht geschlafen, das ist dann aber kein Effekt.

Manuel: Mmh.

Carlo Matic: Aber machst du irgendeine Routine morgens in Sachen Achtsamkeit und nicht reinhören, dass du sagst, bevor ich aufstehe und ans Handy gehe und an Rechner gehe, stretch ich erst mal 10 Minuten und guck mal Atemübungen, guck mal wie ich mich fühle? Machst du irgendetwas?

Manuel: Nein, das ist, wenn du mich vor einem halben Jahr gefragt hättest, hätte ich gesagt, ja, jetzt gerade bin ich in einer Phase, wo ich es nicht mehr mache. ich glaube, wir haben alle unsere Routinen, aber es ist keine Routine, wo ich jetzt sage, das ist eine Achtsamkeitsroutine. Was ich tatsächlich gemacht habe, eine ganze Zeit, und das war auch gut, und das werde ich bestimmt auch wieder machen, jetzt gerade irgendwie, durch verschiedene Sachen hat sich das anders ergeben, wahrscheinlich auch einfach durch mehr Sachen, die einfach Dues auf der Platte sind, ein Stück weit doch dann bisschen weniger Schlaf. Ich muss sagen, durch das Vibe-Coding komme ich weniger zum Schlafen. Also Vibe-Coding hat da gesundheitsmäßig einen negativen Effekt auf mich. Aber ich bin halt mental komplett geflasht von dem Thema immer noch. Also da kann man auch schauen, man die Abwägung macht. Ich gehe später ins Bett, wache dann später auf, habe dann ein bisschen einen Zeitdruck und ich glaube, das hat

Carlo Matic: Weil dich was begeistert.

Manuel: Und das ist eine Weibkennung, weil ich auch vor einem halben Jahr angefangen Es kann wirklich einen direkten Zusammenhang geben. Also so eine richtig gute Routine habe ich nicht. Oder sagen wir mal so eine feste. habe aber, ich kann mal kurz meine Routine beschreiben, weil jeder hat ja Routinen. Also ich werde wach, am Wochenende lege ich vielleicht noch bisschen länger im Bett. Dann schaue ich auch mal aufs Handy. nicht immer. Ich bin gerne auch einfach nur wach und denke einfach nur nach. Oder Lass so die Gedanken kreisen. Das ist dann schon ein Moment, der einkehrt so ein bisschen einfach bei mir sein, die Decke angucken oder mit Augen zu und einfach nur da sein. Was mir enorm viel auch noch mal Ruhe gibt vor einem Tag, was auch immer an einem Tag dann wartet. Was ich danach mache, natürlich gehe ich auf die Toilette und dann würde ich schon kurz zu meinen Pflanzen vielleicht gehen, den Balkon gehe ich, ich kurz, schau mal kurz einfach ins Tageslicht und wenn es nur 30 Sekunden ist, meistens sind es aber dann so 3 Minuten oder so, vielleicht auch mal 10 Minuten, dann habe ich ein ganz leichtes, dass ich mich einmal so strecke, aber das ist jetzt kein wirklich Yoga oder Stretchen oder so. Dann würde ich ein Esslöffel Olivenöl, also richtig gutes Olivenöl und Leinöl einfach für Omega 3 und dann… Trinke ich tatsächlich relativ viel Wasser, nachdem ich das Öl genommen habe, und auch mit Meersalz drin. Also es klingt alles so nach Routine, aber das ist tatsächlich mehr oder weniger, was ich jeden Tag mache. Würde ich schon mindestens drei große Gläser Wasser trinken. Ja, das ist so, und dann ist der Tag, was der Tag ist. Aber das ist so mein morgendliches, was ich einfach mache, dass ich sehr früh mich hydriere. Also auch heute habe ich, glaube ich, 1,5 Liter jetzt schon getrunken. Also wir haben jetzt halb angefangen. Also ich habe schon relativ viel Wasser getrunken. Das hat sich für mich als gut herausgestellt. Ich trinke sowieso nahezu nur stilles Wasser. Einfach hat sich tatsächlich für mich als...

Carlo Matic: Ja, geht mir auch so. Ich kill hier von den Dingern. Einfach regelmäßig. Ich kriege auch direkt trockenen Mund, wenn es nicht mehr so ist. Morgens in deine Routine könntest du Apfelessig noch mit reinnehmen. Das wirkt sich auch sehr, gut aus.

Manuel: Ja, habe ich auch gemacht. Hab ich dann doch gedacht, mache ich dann doch nicht. Also ich habe eine Zeit lang, habe ich es pur so genommen. Das war, ich, gute Idee. Auch wegen Kalk und Zähne und so ist, glaube ich, keine gute Idee. Hab das jetzt dann einige Male tatsächlich auch im Wasser genommen. Das hat aber irgendwie danach irgendwie war für mich nicht so gutes Gefühl. Da habe ich dann sehr lange noch diesen Essiggeschmack im Mund gehabt. Das wollte ich dann nicht. Deswegen, das mache ich mir meistens mittags. auf das Essen. aber auch tatsächlich naturtrüben ablässig.

Carlo Matic: Jetzt war ganz... Genau, genau. Gut, ja also, lassen wir mal kurz ein bisschen quantified self definieren. Grundsätzlich gibt es so richtige Bewegung, die ist auch schon über zehn Jahre alt, seit so die ersten Tracker raus kamen. Die Leute, die das ganz extrem machen, machen ja auch richtig Implantate dann unter der Haut. Weiß ich gar nicht, wie weit das Zeug führt oder wenn an der liebe Elin an der Gehirnschnittstelle arbeitet, das ist natürlich für die Leute genau das Richtige. Aber grundsätzlich, was man heute easy machen kann, ist halt körperliche Aktivitäten tracken. Dritte Sport, Kalorienverbrauch, meistens eine Annäherung. Dann die ganzen Gesundheitswerte wie Herzfrequenz, Schlaf, Blutzucker. Blutzucker ist ein bisschen aufwendiger. Da brauche ich wie gesagt diesen externen Tracker. Ich habe da mal diesen Freestyle von Abbott genommen. Da gab es mal so eine Promotion, das zu testen. Dann Produktivität, dass du sagst, ich messe auch wirklich Arbeitszeiten und Fokusphasen, das auch wieder zusammenzubringen. Und Gewohnheiten, Ernährung, Konsum, Routinen, wie du es gerade schon aufzählst und das dann eben über Variables, Apps oder Sensoren und analysieren. Ziel ist nicht nur Beobachtung, sondern konkrete Verhaltensänderungen auf Basis von Erkenntnissen. Das ist aber ähnlich wie beim Tracking von Apps oder Websites. Die Leute sammeln, sammeln, sammeln und tun dann aber nichts richtig mit den Daten. Wie gesagt, das ist auch wahnsinnig schwierig, weil gerade bei Ernährung, du, ich habe eine App, Ornament heißt die, damit messe, damit tracke ich die Blutdaten von Bluttests, die ich regelmäßig mache und sehe die dann halt im Verlauf zum Beispiel und kriege dann eben eine Aussage darüber. Hier an der Stelle kannst du noch was tun. Da gibt es eine Verbesserung, Eisenmangel. Ähnliche Dinge. Bei mir ist auch ein ganz, ganz großes Ziel Entzündungshemmung. Also ich möchte ich glaube ganz fest daran, weiß das auch, auch wissenschaftlich erwiesen, dass das Schlimmste, was in deinem Körper vor sich geht, sind Entzündungen. Daraus entsteht Krebs und so weiter. Und geringe Entzündungswerte zu haben ist einfach ein großes Ziel. Gar nicht so im Sinne von Longevity. Das hängt bei vielen natürlich da hinten dran. Da gibt es ja diese diese krassen Typen, die versuchen, sich so zu optimieren, dass sie möglichst lange leben. Darum geht es mir gar nicht. ich habe zum Beispiel entzündete Hände durch zu viel Rollerfahren in Thailand und kriege das mit Nelken runter. Verlinke ich nachher meinen Podcast von einem Sportwissenschaftler, der hat ein Buch geschrieben und die haben jahrelang erforscht.

Manuel: Mmh. Ich erkläre mir ganz kurz noch Nelken. Wie nimmst du die?

Carlo Matic: Ich tatsächlich meine Frau kaut da einmal drauf rum und schluck die runter. Ich zerbrech die einmal und schluck sie dann runter. So kleine Stöcke im Prinzip. Hört sich erstmal unangenehm an, tut aber gar nichts, wird im Magen komplett zersetzt. Ich mag es nur nicht, wenn die so nagelgroß sind. Deswegen breche ich mir die einmal durch. Einfach einmal durchbrechen, runterschlucken. Vier Stück nicht mehr. Und das ist das entzündungshemmendste Stoff, den man gefunden hat. Danach kommt Chili und dann Kuma, Honig und so in Richtung. Aber lag mich nicht fest, das mit weitem Abstand Entzündungshemmels, sind eben Nelken. Und das hat bei meiner Frau mit Arthrose Grad 4 dazu geführt, dass die nach einer Woche wieder schmerzfrei ihre Knie bewegen konnte. Und bei mir nach einigen Wochen auch, dass die Hände wieder besser geworden sind. Und das ist so in der Routine zum Beispiel bei mir.

Manuel: Wirklich?

Carlo Matic: Ganz wichtig, das ist nur eine Sache. Ich habe noch viele andere Dinge, die auch so entzündungshemmend wirken, wo man vielleicht inzwischen schon wieder aufpassen muss, ob es irgendwelche Wechselwirkungen gibt. Aber das alles natürliche Sachen. Deswegen glaube ich nicht. Aber kann ich gleich noch bisschen mehr zu erzählen. Ja, das ist so ein Ziel für mich, einfach gut schlafen zu können, Kopf frei zu haben, Energie zu haben, ist mir auch sehr wichtig. Es gibt auch ein paar Sachen, die man tun kann, so die Energiereserven zu lockern. und die Entzündungshemmung. Die Sachen, die du so nimmst, wenn du jetzt sagst Olivenöl und Co, dann geht es dem Wesentlichen auch ⁓ ausgeglichene Ernährung. ernährst dich ja auch vegetarisch. Das heißt, musst du da irgendwelche Sachen nehmen, das gut ausgeglichen zu halten?

Manuel: Ja, vielleicht Ernährung, meine Themen sind da oder ich habe generell, habe noch der Miete, sieht man auch immer wieder, habe ich seit ich 14 bin und bin jetzt auch gerade, seit fünf, sechs Jahren habe ich es bisschen vermehrt wieder, bin auch dabei, Trennung und so, einfach da, auch einfach sehr viel. Haut ist Spiegelbild der Seele und so weiter, unser größtes Organ. Sehr viele einfach Themen, die da mitgeschwungen sind. Corona-Zeit und so weiter. hab mich da auf die Suche begeben, mich besser zu ernähren. Hab dann aufgehört, Fleisch zu essen. Obwohl ich gerade Flexitarier bin, wieder auch in Tunesien, war es jetzt nicht einfach, vegetarisch zu sein. Wenn es dort mal etwas gibt, dann esse ich auch Fleisch, aber ich versuche es halt schon deutlich reduzierter zu haben. Und ich versuche mich absolut ausgewogen zu ernähren. Ich bin sehr stark von der Denkschule, dass man möglichst viel Leben essen sollte, also nah am Lebenden, also etwas, was vor 100 oder 150 Jahren die Menschen noch als Essen identifiziert hätten, sowas zu essen, etwas, was man in der Natur oder nah an der Natur sieht. Weil meine Einsicht dort ist, dass da wirklich noch Lebenskräfte drin sind, die wir dann auch konsumieren und das nicht durch die ganze Verarbeitung nachher eben auch ganz genau. Und davon, Pflanzenarten möglichst 30 verschiedene pro Woche.

Carlo Matic: Also keine hochverarbeiteten Lebensmittel. Täglich? Pro Woche.

Manuel: Sorry, pro Woche genau. Und das fängt an, wenn ich mir ein Müsli mache, zum Beispiel, hab ich schon. Also weil ich dann, ich hab dann ganz große Müsli-Bar, Leute, die zu mir kommen, die finden das ein bisschen amüsant, aber ich hab wirklich alles, was man so haben kann, was man ins Müsli tun kann. das tu ich mir dann eben halt auch ins Müsli. Da bin ich schon bei zwischen 15 und 20 verschiedenen Sachen. Einfach nur in meinem Müsli und dann auch noch variantenreich. Da mach ich mir auch Bowls und ähnliches mit halt frischem Gemüse. und dann komme ich locker auf meine 30, jede Woche.

Carlo Matic: Das ist total lustig. bin gar nicht groß auf, ich muss jetzt ganz viele verschiedene Gemüsearten essen, sondern ich mache es ähnlich wie du, dass ich keine hochverarbeitenden Lebensmittel esse oder so gut wie nicht, also wirklich ganz ganz selten und täglich frisch koche, aber auch mit Fleisch und allem drum und dran. Auf mehr achte ich gar nicht, einfach nur gute Zutaten und frisch und nicht hochverarbeitet.

Manuel: Mmh.

Carlo Matic: Und meine Blutwerte sind gigantisch. wirklich so, dass der Arzt mir unterstellt, ich würde Vitamine supplementieren, was ich gar nicht tue, außer Vitamin D2, K2 im Winter. Das heißt, dass alleine nicht hochverarbeitete Lebensmittel zu essen scheint schon so einen großen Effekt zu machen, dass meine schlechte Lebensweise, die ich mit regelmäßigen Alkoholkonsum und so weiter habe, das schon weitestgehend ausgleichen kann. Ich jetzt nicht schön reden, aber es führt zu guten Blutwerten.

Manuel: Ja, also Blutwerte sind bei mir auch super. habe jetzt vor kurzem erst noch mal ein ganzes Screening gemacht, weil ich eben halt auch schauen wollte, ob ich vielleicht zu hohe Leberwerte oder so, weil ich immer wieder auf der Suche bin nach Antworten bezüglich der Hauterkrankung.

Carlo Matic: Also bist du doch ein Nerd.

Manuel: Ja, weil ich beschäftige mich da zumindest dann schon ein bisschen. Ich will das wissen und ich habe tatsächlich mit diesem Punktezählen, ich mache das überhaupt nicht, dass ich da wirklich die Punkte zähle, sondern eher so eine Einschätzung habe, so hau, will variantenreich essen und so weiter, ich will leben essen. Das mache ich jetzt seit, ich weiß es nicht, fünf Jahren oder so.

Carlo Matic: Du willst es wissen?

Manuel: Und das ist auch durch die Forschung bestätigt. Wenn man da schaut, dass möglichst eine vielfältige diverse Darmflora unbedingt wichtig ist für eine Darmengesundheit. Und, das geht dann alles, der Vargusnerv, der sendet nämlich, also nicht, dass der Kopf den Darm steuert, sondern 80 bis 90 Prozent geht nämlich in die andere Richtung, das meiste eigentlich. Und eigentlich ist der Darm eine der zentralen Faktoren auch für mentale Gesundheit. Das wissen viele Leute nicht. Das ist überhaupt nicht etwas, was war überhaupt keine Motivation bei mir. Also mentale Gesundheit ist zum Glück bei mir selber kein Thema. Ich habe das im engeren Beziehungskreis, habe ich da einiges mit zu tun. Für mich war es toi toi toi bis jetzt nicht wirklich ein Thema. das ist auch etwas, es sind Indikatoren für niedrige Krebsraten.

Carlo Matic: Absolut. Total unterschätzt und auch noch nicht genug erforscht, finde ich.

Manuel: für längere Gesundheitsspanne im Leben. Längeres Leben weiß ich nicht, aber so. Und das fand ich generell ein Thema. Ich dachte, wenn ich das Essen umstelle, weil viele Leute die Norbert Debiet ist häufig auf das Essen schieben. Hab ich gesagt, ich kümmere mich da jetzt mal drum. Nebeneffekt war, ich hab 10 Kilo abgenommen. Ich hab nichts groß anders gemacht, aber ich mein Essen so umgestellt. Und ich hab dann noch mal weitere 10 Kilo abgenommen, als ich den Zucker weggelassen hab. Und es ist tatsächlich auch nahezu kein Zucker.

Carlo Matic: Na ja. Ja, ist also ich nasche nicht so viel, aber in vielen Sachen ist Zucker drin. Auch in Thailand ist total traurig. Die früher habe ich das immer so geliebt, dass sie immer so frisch gekocht haben und die Chili selber gemacht haben und so weiter. Inzwischen kommt das alles aus der Tube. Das ist der Dose. Also natürlich nicht alles, aber wirklich an vielen, vielen Stellen, was echt traurig ist, weil es dann auch immer ähnlich schmeckt und Zucker ohne Ende in allem. Ich meine klar, Zucker kommst du an Früchten nicht vorbei. Also wenn du da morgens so eine Fruchtplatte, bin ich satt.

Manuel: Mmh.

Carlo Matic: Aber die Mangos und das ganze Zeug, das ist so pur Zucker, aber lecker natürlich ohne Ende.

Manuel: Aber vielleicht, da noch mal ein Punkt. Ich glaube, ist schon ein großer Unterschied, ob man Industriezucker zu sich nimmt oder man Fruchtzucker zu sich nimmt. Und der entscheidende Unterschied sind die Fasern letztendlich drin. Wenn du quasi wirklich Ballaststoffe zu dir nimmst, also ein Apfel isst, dann wird, dann geht der Zucker deutlich später erst in das Blut über und deutlich in langsameren Dosen, was diese Spikes verhindert.

Carlo Matic: Na klar.

Manuel: Das heißt, wenn du einfach nur die Mauern dir reinfährst oder so, hast du ganz andere Zuckerspikes.

Carlo Matic: Genau. Ja, das ist das, was ich mit diesem mit diesem Diabetes Tracker mache. Das ist so ein Pflaster mit einer kleinen Nadel. Der hält für einen Monat. Abbott ist ein Hersteller, aber gibt andere davon. Das kostet so 150 Euro Monat, also schon ziemlich teuer, wenn man kein Diabetes hat und das selber zahlen muss. Ich würde jetzt keinem empfehlen, deswegen Diabetes zu machen. Dann siehst du das nämlich genau. Du isst ein Stück Kuchen, machst einen tierischen Peak nach oben und fällst danach wahnsinnig tief. Und bei diesem wahnsinnig tief fallen kommt dann

Manuel: Mmh. Mmh.

Carlo Matic: der Heißhunger und dann fängst du an Scheiße zu essen, die irgendwie im Kühlschrank ist. So und das zu vermeiden und zu sagen, ich versuche auf einem Level zu bleiben, keine Peaks, ist schon totaler Gamechanger und hat mir jedenfalls sehr geholfen, wie ich mich ernähre. Auch wieder so Ding aus Thailand, die Thais essen viele kleine Mahlzeiten, anders als wir, mit zwei, drei Mahlzeiten. Also ich bin jetzt von drei Mahlzeiten auf zwei gegangen. und fühle mich damit bedeutend besser. Ich habe immer gedacht, ich bin Frühstücksmensch und ich muss frühstücken. Aber wenn ich dann in der Firma nicht mit den anderen zusammen Mittag essen kann, dann fehlt mir auch irgendwie was. Also habe ich gesagt, okay, auf Frühstück kann ich leichter verzichten, statt einfach den Tag, wenn ich was zu tun habe, denke ich nicht dran. Und dann irgendwann mittags merke ich dann aber auch schon die Unterzuckerung. Ich bin auch ein Mensch, der sehr stark seinen, auf seinen Körper hört. Also wenn ich ein Problem habe, kann ich ohne medizinisches Wissen ziemlich gut identifizieren, was nicht stimmt. Einfach weil man es noch nicht verlernt hat, darauf zu hören. Und Ernährung ist so Thema.

Manuel: Mmh. Ja, ist für mich auch so. Also generell, den Punkt abzuschließen, wenn man so richtig nördig da reingeht, dann tatsächlich, das mache ich nicht, aber so als Guideline, wenn man eine Mahlzeit isst, erst die Ballaststoffe essen, dann die Proteine essen, dann die Kohlenhydrate essen, weil das die beste Aufnahme für den Körper hat. Und sowieso, Ballaststoffe ist das A und O.

Carlo Matic: Das machen die Italiener ja auch. Also ich glaube, ist bei den Italienern ja irgendwie intuitiv, haben die das richtig gemacht, weil du erst diese Suppe isst, dann den Salat und dann die Pasta. War das so? Irgendwie, also irgendwas hat das mit dieser Suppe und Salat zu tun gehabt.

Manuel: Guter Punkt. Generell ist die mediterrane Küche eine sehr gute Küche für die Gesundheit. Etliche Studien sagen das jetzt endlich.

Carlo Matic: Thema Darm, hast du dich mit flohsamen Schalen schon mal auseinandergesetzt?

Manuel: Es ist etwas, was ich jeden Tag zu mir nehme.

Carlo Matic: Okay, alles klar. Sehr gut. Klingt unspektakulär, aber für Darmflora und Sättigung ist das ein echter Gamechanger. Ich hasse nur, wenn das so breiig glibrig wird. habe ich meine Frau macht immer die Musik von Narcos an, weil ich so wie so ein Pillendealer mir die Flohsamenschalen in so kleine 100 Pillen reinschiebe und die dann mit so einem Ding zu presse und dann einfach 100 Flohsamenschalen Pillen mir selber gewastelt habe, damit ich es nicht im Mund essen muss.

Manuel: Mhm. Mhm. Ja, also ich nehme das tatsächlich mit meinem Müsli. Das ist einfach ein Teil meines Müslis. Also früher habe ich endlos Brot gegessen und einfach wirklich so und dann schön mit Marmelade drauf und keine Ahnung, wo ja auch Zucker ohne Ende drin ist.

Carlo Matic: Ich fühl mich schlecht, wenn ich beim Bäcker gegessen hab, fühl ich mich schlecht.

Manuel: Ja, wirkt irgendwie gerade, wir werden gerade in einem Podcast so, wir wirken so wie alte Boomer gerade, glaube ich. wenn ich meine Kinder mir anschaue, was sie auch jetzt in Tunesien gegessen haben und was sie generell auch essen, halt die mögen genau dasselbe essen, was ich oder vielleicht auch wir früher auch gegessen haben. Auch schön so ein leckeres weißes Baguette und mit irgendwie und so. Naja, also, aber nochmal kurz auf die Mahlzeiten zu sprechen zu kommen.

Carlo Matic: Irgendwann kann man das nicht mehr wegstecken.

Manuel: mache seit, weiß ich nicht, ich würde jetzt mal sagen, mindestens 16 Jahre mache ich Intervallfasten. Also zwei Mahlzeiten. Aber weil sich das ganz normal ergeben hat. Ich hatte früher einfach keine Lust auf Frühstück. So einfach, ich war nicht fit, ich war nicht wach, das war mir alles zu aufgebläht dann, dass ich konnte das irgendwie nicht zu mir nehmen. Mittlerweile bin ich, also wenn du jetzt so die letzten Die letzten Monate, du anschaust, Tunesien war ein bisschen eine Ausnahme, weil es da andere soziale Verpflichtungen gab. Wenn ich tatsächlich hier bin, bin ich auf einer Mahlzeit gerade. Beziehungsweise eine Mahlzeit innerhalb von drei Stunden, weil ich noch mal so einen kleinen Nachschlag dann irgendwie esse. In irgendeiner Form. Ich fühle mich dadurch, ich fühle mich komplett satt. Ich esse auch nicht wenig, ich esse durchaus viel. Ich bin aber nicht ganz sicher, dass das wirklich gut ist. Das ist einfach etwas, was sich ergeben hat. Das fühlt sich für mich jetzt gerade besser an. Also ich bin da noch für mich so auf der Suche, ob das wirklich, also auch stoffwechselmäßig und so, das wirklich genau das Richtige ist. Ich glaube, das ist ein Schwachpunkt bei mir, dass ich dadurch auch meinen Stoffwechsel so bisschen abtrainiert habe durch dieses Fasten. Aber ich habe letztens vor ...

Carlo Matic: Hm.

Manuel: Sechs oder acht Wochen habe ich auch mal einfach fünf Tage lang gefastet. Einfach nur, es mal so auszuprobieren. Das hatte ich vor irgendwie fünf Jahren schon mal gemacht. Da habe ich irgendwie drei Tage oder so gemacht. Sehr, interessant. Also wirklich sehr, interessant.

Carlo Matic: Habe ich einen Heidenrespekt vor, habe ich noch nie mich getraut. Also ich bin auch quasi durch diese 2-malzeiten in so einen 16-8-Intervall reingekommen, was so für diesen Glucosahaushalt und Insulin halt eine super Sache ist. Aber ein Tag lang nichts essen in meinem Leben noch nicht, das habe ich von vielen gehört, soll sehr reinigend sein.

Manuel: Mmh. Ich möchte dir das unbedingt empfehlen. Ich meine, Religion, jede große Religion hat das Fasten als elementaren Bestandteil in irgendeiner Form. Das ist wirklich etwas, sehr klar heilsam ist, was du dann erfährst nach 48 Stunden, also ab dem dritten Tag, dass auch diese mentale Klarheit kommt. Oder es ist schon bisschen früher, so 36 Stunden oder so.

Carlo Matic: Ja.

Manuel: Das ist wirklich sehr, sehr spannend. Du hast so eine andere Wahrnehmung. Und nach 72 Stunden setzt die Autophagie ein. Also dass Prinzip letztendlich der Körper anfängt aufzuräumen. Und alte Zellen, die nicht mehr gebraucht werden, insbesondere die zuerst, letztendlich vernichtet. Es ist also schon so Selbstreinigungsding. Das sollte man unbedingt unter Aufsicht oder unter Begleitung machen. Nicht jetzt einfach aufhören. Man muss bestimmte Sachen weiterhin zu sich nehmen. Aber es ist nicht dieses Saftkuren oder so. Das hat überhaupt nichts mit diesem Fasten zu tun. Da tritt es eben nicht ein. Sondern Wasser und dann Mineralstoffe, vielleicht Tee, fertig. Aber das muss man sich ein bisschen mit beschäftigen. Unfassbar spannend.

Carlo Matic: Aber Gin darf ich dann abends noch trinken, ne?

Manuel: Na selbstverständlich, Gin ist überhaupt kein Thema. Ist ja auch flüssig.

Carlo Matic: Gut, dachte ich mir. Aber Thema Klarheit reden wir über Pilze. Nein, nicht über solche Pilze. Ein Entzündungshemmer auch wieder. Also es gibt diverse verschiedene chinesische Heilpilze, die fast an Vergessenheit geraten sind und jetzt so ein bisschen Renaissance gerade kriegen. Zum Beispiel, was viele nicht kennen, ist der Lions Main Pilz.

Manuel: Ja, es ist.

Carlo Matic: hat noch einen lateinischen Namen, aber unter Lions Mane findet man den. Der einzige Wirkstoff, soweit mir bekannt, der nachgewiesener Maßen Neuronen nachwachsen lässt. Normal sterben die einfach immer nur weiter ab. Tatsächlich, wenn du das hochdosiert zu dir nimmst, wachsen die wieder nach. Ist so eine Sache, die mich natürlich total begeistert. Auch wieder Thema Klarheit und gegen Alzheimer und solche Sachen.

Manuel: Mhm. Mhm. Mhm.

Carlo Matic: Umständen wirken kann. gibt es noch viele andere. Mein Set ist relativ groß. Das meiste ist für Klarheit, Energie und Entzündungshemmend. Für alle, die es interessiert, zähle ich einfach mal auf, kann man sich dann selber angucken. Das ist Reishi als Pilz, Shaga, Maitake, Shiitake.

Manuel: Mhm.

Carlo Matic: Und bei der Entzündungshemmung, das ist jetzt kein Pilz, nimmt man Kokuma mit Piperin, also mit Pfeffer, sonst kann man das nicht aufnehmen. Und da gibt es noch den CoDiSepsis Senesis. Ich tue es einfach mal in die Show Notes rein. Und was habe ich noch? Omega 3 supplementiere ich hochdosiert. Da ist es auch ganz wichtig, ein Verhältnis von 2 zu 1 von EPA und DHA zu haben. Sonst wirkt das Omega 3 nicht gut. Du machst das mit dem Olivenöl. Ich mache das mit Fischöl. ist Leinöl machst du das genau. Ich mache das mit Fischöl. Nichts die Vegetarier, aber da kriegst du halt dieses 800 Milligramm EPA, 400 Milligramm DH zusammen. Ja und dann noch Magnesium, hochkonzentriertes Magnesium. Das sind so die.

Manuel: La Null. Also ich habe mich da eine ganze Zeit lang mit diesen Supplementen beschäftigt, nicht weil ich da unbedingt dran glaube, sondern weil ich einfach wissen wollte, was das ist, wie das funktioniert und so weiter. Also ich glaube, die Basis ist eine gesunde Ernährung, dann hast du die meisten Sachen drin. Jetzt haben wir die Boden ausgebeutet und so weiter, wir haben deutlich weniger Vitamin C in Orangen, die wir jetzt haben, als was wir vor 100 Jahren hatten und so weiter. Das ist alles klar. Aber alles, Wenn ich da überall, wo ich drauf geschaut habe, die wirklichen Supplemente, gegebenenfalls relevant sind, ist es Magnesium, du hast es auch schon gesagt, Vitamin D und Omega 3. sind die Sachen, da muss man darauf achten, dass man, wenn man die sonst nicht so, ich esse so gut wie kein Fisch, das ist eine große Omega 3-Quelle, dann muss man es irgendwo anders halt herholen. Und dann ist, was ich glaube in dieser Influencer-Szene so bisschen hoch ist, Creatin. Und da kenne ich mich nicht mit aus und das ist, ich auch sehr unterschiedliche, sag mal so, Meinungen zugehört. Ich mache damit nichts. Aber das ist noch das, was man gegebenenfalls ernsthaft sich anschauen sollte. Alles andere, wenn man sich gesund ernährt, muss man sich eigentlich nicht halt zuführen extra.

Carlo Matic: kann ich gar nichts sagen. Nee, bin ich bei dir? Muss man nicht. Ich wie gesagt, ich merke es. du hast sicherlich durch Ernährungsumstellung kannst du auch ganz viel gegen Entzündung machen. Das funktioniert, weiß ich. Aber ich finde auch, dass man sich jetzt im Alltag, ich habe nicht die Zeiten einfach, mittags

Manuel: Mmh.

Carlo Matic: ganz frisch zu kochen. Ich habe am Vorabend gekocht und es ist dann am nächsten Tag ist nicht mehr ganz so frisch, als würde ich mittags kochen. Dann gibt es einfach Effekte, die ich verstärken möchte. Jeder Pilz macht sein eigenes Ding. Raishi ist eher unterregulierend und beruhigend, was für mich wichtig ist, weil ich mich immer schnell auf Action bringe. L-Theranin ist auch so was, was beruhigt und

Manuel: Mmh.

Carlo Matic: Blutdruck ein bisschen runter bringt und das Nervensystem bisschen beruhigt. Chordipsis, was ich eben meinte, das ist eher wieder pushend. Charger ist antioxidativ und wie so ein modulares System für den Körper, wo man so bisschen schaut, was ist mir wichtig, was möchte ich betonen und was nicht. Und gerade so diese diese Nervosität rauszubekommen mit L-Tenin in meinem Fall, das sind so Sachen, da merke ich einfach sofort einen Effekt und ich fühle mich besser und da ist mit Sicherheit auch viel. Glauben dabei. Aber ich habe jetzt noch nichts bei keinen dieser Sachen gehört, dass es jetzt auch schädlich sein könnte. Schlimmstenfalls gebe ich bisschen zu viel Geld.

Manuel: Naja, also letztendlich zwei Sachen dazu. Schädlich glaube ich auch nicht. Also das ist von den normalen Supplementen. Also wenn man jetzt sich jetzt noch Vitamine, Vitamin B, C, was auch immer zuführt, normalerweise wird das einfach ausgeschieden, fertig. Arztkonsultieren und so weiter, da gibt es bestimmt Sachen, die man auch in Übermaßen konsumieren könnte. Und das Zweite ist, ich würde die Diskussion sehr gerne überhaupt nicht moralisch führen und auch das, was ich jetzt vorhin meinte mit, braucht nicht die andere Supplemente, braucht man nicht, das ist überhaupt keine moralische Geschichte, sondern es war eher so wissenschaftlich drauf geschaut, was ich verstehe, wenn man wirklich auf die Wissenschaft schaut. Die Themen sind aber das, was für uns gut ist, das wissen letztendlich nur wir. Und deswegen, wenn du sagst, hey, das ist aber gut für mich, das nehme ich, dann sollten andere darüber überhaupt keinen Urteil abgeben, allem überhaupt gar kein moralisches. Wenn du sagst, Alkohol ist für mich wichtig, dann trinkst du Alkohol. Für mich ist Alkohol keine relevante Substanz, die ich halt zu mir nehme. Andere Leute brauchen ihren Kaffee am Morgen und auch dann kommen sie erst richtig in Fahrt. Auch Kaffee ist nicht etwas, was ich trinke. Und das ist ja total fein. Also weil es gibt immer sehr gute Gründe, warum man etwas konsumiert. Und insbesondere wenn es diese Süchte jetzt geht, Kaffee würde ich jetzt auch mal als Suchtmittel einfach reinstellen, da gibt es irgendeinen Grund, warum man das letztendlich konsumiert. Und eigentlich hat das in der Regel etwas damit zu tun, dass man etwas kompensiert, was man nicht anders kompensieren kann. Es ist eine Selbstmedikation. Man medikamentiert sich selber damit.

Carlo Matic: Plunum

Manuel: Genau, das hat irgendeinen unterliegenden Grund, irgendeinen Mangel oder irgendeinen Schmerz oder irgendwas, was man damit eben halt tut. Da kann man bewusst mit umgehen, kann man unbewusst mit umgehen, aber es ist definitiv nicht zu verteufeln, sondern es gibt einen Grund dafür und das ist ein Weg, wie Leute damit umgehen. Ist das der beste Weg? Das muss jeder für sich selber entscheiden.

Carlo Matic: Nerdmäßig kann ich noch ein bisschen...

Manuel: Also Gabor Maté, weiß nicht, ist ein Psychotherapeut, wirklich sehr spannende Bücher drüber geschrieben hat und auch spannende Vorträge hält. Gabor Maté, wirklich tolle Sachen zu dem Thema gesagt.

Carlo Matic: Ja, ja, weil das L-T-Anin ist der Wirkstoff in grünem T. Also man kann nur nicht so viel grünen T trinken, ⁓ diese Menge an L-T-Anin zu sich zu bekommen. Aber ja, also es ist.

Manuel: Mhm.

Carlo Matic: Ich habe gerade in Thailand auch wieder gehört von einem Menschen, hatte den Vagusnerv entzündet oder eingeklemmt, irgendwas. Und der hatte einfach große Probleme gehabt und kein Mediziner konnte ihm helfen. Und dann ist er zwei Stunden nach von Koh Lanta nach Phuket zu einem chinesischen Heiler, der mit Akku erstmal mit mit wirklich zuhören und fühlen und so weiter und dann schlussendlich mit Akkupunktur. Ihm instant geholfen hat. Der hatte, der konnte nicht mehr atmen. Also ein Lungenflügel hat nicht mehr funktioniert. Shout out raus an Oliver. Also ganz beeindruckend und da hat ein, wie ich es verstanden habe, einen 70-jährigen alten chinesischen Heiler einfach gefunden, der ihm jetzt einmal im Monat mit Akupunktur so hilft, dass er wieder fast normal leben kann. So und das ist so Wissen, deswegen komme ich drauf, was eventuell in der nächsten Generation nicht mehr da sein wird, wenn die das nicht mehr weitergeben, wenn das nicht mehr da reinkommt. Und so viel Wissen ist schon über Ernährung verloren gegangen.

Manuel: Hmm.

Carlo Matic: wo ganz intuitiv auch in Deutschland im Wald Wunderkräuter wachsen, die keiner mehr kennt. Und die Chinesen haben das viele tausend Jahre früher schon angefangen zu praktizieren. Nur die Pharmaindustrie verdient damit kein Geld, also wird es nicht im großen Stil gefördert. Aber da stecken ganz viele Schätze. Und ich finde, sich damit auseinanderzusetzen, ist auch gesellschaftlich schon echt wichtig.

Manuel: Also du rennst bei mir da absolut auf der Tür ein. weißt du auch. Ich bin da komplett auch aus der Denkschule überhaupt nicht aus Sicht, die Pharmaindustrie zu verteufeln. Aber Pharmaindustrie, ist, mit, es gibt ein paar Sachen, da sollte man eigentlich kein Geld mit verdienen. Es sollte keine, sag mal, kein Wirtschaftszweig sein. Das ist Spiritualität, das ist Bildung und das ist Gesundheit. Das ist meine Meinung zumindest. Und das ist leider dann im System ein Stück weit, wenn man das Geld optimiert, dann möchte man die Leute auch Stück weit krank halten oder man möchte, dass sie eben die Sachen längerfristig konsumieren. Das sind einfach die falschen Anreize. Und wir haben sehr viel im eigenen Körper. Also, Körper hat unfassbare Selbstheilungskräfte, wenn wir den Körper lassen, wenn wir auf den Körper hören, wenn wir darauf achten, was der Körper letztendlich braucht. Sei es einfach nur

Carlo Matic: Hm.

Manuel: Ich habe Kopfschmerzen, wie gehe ich damit ⁓ Schmeiße ich mir die Kopfschmerzverblätter ein und mache einfach weiter? Oder höre zu, nehme ein bisschen Tempo raus, mache mal zwei Tage ruhig, lege mich vielleicht ins Bett, Wärme, schlafen? Wir wissen genau die Sachen, die halt gut sind, trinken, Wasser, also Flüssigkeit zuführe. So, und dieses Thema, ich muss aber funktionieren, ich muss aber durchhalten, ich muss irgendwas, ist auch ein sehr starkes Zeitzeichen einfach. Und das, was der Körper nicht selber kann, da gibt es in der Umgebung, in der Natur, gibt es eben die Mittel, die Pflanzen, die Kräfte, dass wir sehr viele Sachen, und ich sage überhaupt nicht alle, bin ganz dankbar ⁓ viele auch schulmedizinische Errungenschaften, sehr viele Sachen können wir aber auch, bevor wir zu den härteren Mitteln greifen, können wir eben auch damit lösen. Ich finde es total spannend, dass ich jetzt auf jeden Fall mitnehme. Das Pilzthema, das musst du mir nochmal bisschen genauer erzählen, was du da eigentlich machst, weil ich da sehr, ja einfach sehr offen bin, mir das anzuhören, zu verstehen. Was ich dann nachher wirklich selber davon umsetze, ist dann ein zweites Thema. ich möchte, also dieses Wissen, dieses Wissen ist halt wirklich wichtig und sich damit auseinanderzusetzen und dann das auch mal auszuprobieren und zu gucken, ist das eigentlich gut? Ist das eigentlich gut? Tut mir das gut? Nicht alles, was dir gut tut, tut mir gut und andersrum genauso.

Carlo Matic: muss jeder für sich gucken. Mhm, genau. Und danach starten wir zusammen mit Microdosing, richtig?

Manuel: Hast du damit Erfahrungen gemacht?

Carlo Matic: Ich habe es nicht gemacht. kenne jemanden, mit dem ich mich dazu austauschen möchte, der das seit vielen Jahren macht, ein Programmierer, der sehr drauf schwört und eigentlich ein sehr cooler Typ auch ist. Deswegen will ich es mir mal anhören. Das weiß ich nicht genau. Also ich vermute LSD, MDMA, solche Sachen, aber ich weiß es nicht sicher.

Manuel: Welche Sachen? Also welche Stoffe? Ja, war ja komplett in den 60er, 70er oder eher in den 60er, 70er wahrscheinlich ein großes Thema, ist dann ein bisschen verteufelt worden. Ich bin überhaupt nicht auf der Welle oder Welt unterwegs, also das wäre etwas, das werden wir nicht gemeinsam machen. Aber ich bin dem innerlich schon total offen gegenüber. Es wäre einfach nicht mein Weg. Also... Was ich aber immer wieder von Menschen höre, unterschiedliche, also es gibt ja auch dieses Gottesmolekül oder wie das heißt, ich habe gerade den Namen vergessen, finden wir raus, packen wir in die Show Notes, dass Menschen da schon auch gewisse übersehnliche Erfahrungen haben, weiteres Bewusstsein haben, andere Zustände erfahren, andere Einsichten erfahren.

Carlo Matic: Aber das wäre auch so mein Problem. bin so ein Kontrolltyp. Also irgendwelche Substanzen, die mir die Kontrolle nehmen und dann passieren Dinge, würde ich amok laufen. Ich will zu dieser Kontrolle behalten. Da wäre ich gar kein Typ für. Aber da driften wir jetzt bisschen ab. Ja, tatsächlich für den Geschmack. Und ich mag es nicht betrunken zu sein. das passiert mir natürlich regelmäßig, aber das ist der Teil, den ich mag. Also ich habe nichts gegen angeschickert zu sein.

Manuel: Mhm. Aber trotzdem konsumierst du Alkohol. Wollen wir noch ganz kurz zu dem Thema Alkohol sprechen? Mhm.

Carlo Matic: Aber es ist eher so ein Geschmacksding. Ich habe jetzt ein Ding gesehen. Ich trinke Bier, Wein, Gin, Gin aber pur. Und du kannst Gin Tonic inzwischen sehr gut alkoholfrei machen. So, ich mag aber kein Tonic, weil zu süß und ich kriege Sodbrennen und so weiter. Und versuche das dann mit, mit zum Beispiel Limetten, Gurken, Soda und alkoholfreiem Gin. Also der dann halt einfach so destillierte Gewürze hat, aber eben ohne, ohne Alkohol dabei. Und was es auch gibt ist, das war bei der Höhle der Löwen, hat mir meine Tochter zum Geburtstag geschenkt, ein 70 %iger Gin in einer kleinen 30ml Flasche mit einer Pipette und machst dir einen Gin Tonic und oder einen Gin, einen Tonic und machst darauf fünf Spritzer von diesem Zeug. Hast dann also marginal 0,01 % Alkohol wirklich im Drink.

Manuel: Mhm.

Carlo Matic: hast aber schon diesen Geschmack auf der Oberfläche, der dann auf der Zunge entsteht. Aber klappt hat leider nur mit Tonic. Ich wollte es mal probieren, ob es mit alkoholfreiem Gin und dem Zeug geht. Anyway, long story short, ich habe tatsächlich schon das Thema, dass es so ein Gesellschaftsding ist, dass das, geil, Arbeit zu Ende, hinsetzen, Drink nehmen. Das ist puhes Belohnungssystem, so sagen, 10 Stunden, 12 Stunden durchpowern, aber dann auf dem Sofa mit einem Drink.

Manuel: Mmh.

Carlo Matic: Das ist schon gelehrtes Ding. Ich weiß, klappt auch zwei Wochen, drei Wochen, vier Wochen ohne, aber es ist dann halt schade.

Manuel: Ja, no judgment. Ich würde da überhaupt nicht in zu urteilen gehen. ist einfach nur spannend, auch vielleicht für dich als Selbsterkenntnis, warum tut man das. das Belohnungssystem ist natürlich häufig das, was wir letztendlich tun. Für mich ist das einfach spannend, wie das so ein Phänomen ist. Ich trinke keinen Alkohol. Ich habe auch tatsächlich noch nie Alkohol getrunken. Also ich bin auch

Carlo Matic: Da kannst du gar nicht mitreden.

Manuel: durch meine, genau, ich kann überhaupt nicht mitreden, das ist auch total fein. Das Spannende gesellschaftlich ist aber, das ändert sich glaube ich gerade in der Generation unserer Kinder, das Spannende ist, man, Alkohol ist ein Nervengift, das ist einfach so, dass man sich aber, wenn man Abstinenz ist, also jetzt in meinem Fall, dass man tatsächlich sich eigentlich dafür entschuldigen muss, dass man keinen Alkohol trinkt. Das ist in unserer Generation sehr, sehr stark so gewesen. war jetzt kein einfacher Weg für mich, diese Teenie-Zeit oder Teenager-Junge, junger, erwachsener Zeit zu kommen. Weil da schon immer wieder Rückmeldung war, ja, wieso nicht? Ist langweilig, ist doof, ist wie auch immer. Und ohne Alkohol hat man keinen Spaß. Und jetzt muss man auch mal fairerweise sagen, das ist vielleicht auch ein bisschen, wenn das von mir kommt, bisschen verrückt. Aber Alkohol ist natürlich schon auch etwas.

Carlo Matic: Hm. Ja, das ist gesellschaftlich crazy.

Manuel: was auch geschichtlich einfach schon seit ganz langer Zeit Menschen zusammengebracht hat. diese Funktion hat es heute immer noch. hat also durchaus eine verbindende, eine Zugehörigkeitsfunktion, eine Gemeinschaftschaffende Funktion, die auch in Zeiten, ich will jetzt nicht Alkohol als Gegenmittel zu der aktuellen Vereinsammlung machen, aber die durchaus immer wieder Leute zusammenbringen, das ist auch eigentlich schön. Auf der anderen Seite, es ist auch im Prinzip so eine Art Vorschlussglück. Du leist dir eigentlich ein Gefühl aus der Zukunft und musst das dann aber zurückzahlen. Genau.

Carlo Matic: Das ist immer geliene Energie. Wenn du dir irgendwelche Excessy Pillen klingst und dein Amygdala wird mal schnell ausgeschüttet, du eine Woche lang wahrscheinlich den Downer deines Lebens, bis sie wieder voll ist. Aber bevor wir die Stunde sprengen, ich kann noch kurz enden mit dem Ring-Thema. Ich trage seit der in ersten Version Kickstarter Projekt RingCon.

Manuel: Mhm.

Carlo Matic: Das ist nicht der Aura Ring, der ein monatliches Abo haben möchte. Das fand ich doof. Das ist einer, der kein monatliches Abo hat. Den werde ich jetzt aber austauschen. Wieder gegen neues Kickstarter Projekt. So ist, fertig gebaked wird. Man muss ja immer Daumen drücken. Ich habe nur so eine 50-50-Chance mit Projekten, wirklich klappen. Aber das ist Aiweala. Wie auch immer man das ausspricht. A-I-A-A-I-W-E-LA. Das hat angeblich nochmal so ein Advanced Sleep Tracking. Soll dann mal Ticken besser sein. Muss man dann wirklich mal schauen, was es kann.

Manuel: Mhm.

Carlo Matic: Was ich aber besonders cool finde, ist, du hast eine Gesture Control. Das heißt, ich kann bei Vorträgen damit zum Beispiel Folien weiterswipe und so Zeug. Das finde ich mega. Vor allem dann mit der Brille, sie dann irgendwann mal da ist, eine Teleprompter und Control zusammen zu machen. Das wäre noch so ein cooles Ding. Hat auch keine Subscription. Dann haben sie, werben sie irgendwie mit AI Podcast Insights. Also ich glaube, du kriegst Insights über deine Daten dann als Podcast erzählt, aber das ist eher so Software Feature.

Manuel: Mh.

Carlo Matic: Und sieben Tage Battery ist super, weil mein Ring Korn ist jetzt irgendwie drei Jahre alt und der schafft noch einen Heidentag. Der ist auch langsam so bisschen durch.

Manuel: Da machen wir jetzt aber noch ganz kurz Tracker. Was sind denn jetzt wirklich die besten Tracker für dich? Weil du hast ja sieben gleichzeitig oder so, ich übertreibe ein bisschen. Was ist das, du sagst, wenn ich da draufschaue, dann ist das wirklich gut. Also dann ist das verlässlich, meine ich.

Carlo Matic: Ja, also ... Also verlässlich sind die Daten, die du so von der Uhr oder vom Ring bekommst, schon ziemlich gut. Wenn du wirklich Blutdruck tracken möchtest, dann gibt es gerade soweit ich weiß nur das Hilo, das ist das Ding hier. Da hast du eine Manschette, machst normalen... Das weiß ich nicht genau. Woop ist aber auch wieder mit Abo richtig teuer, ich glaube 40, 50 Euro Monat oder so. Genau. Also ja.

Manuel: Macht das Wub das nicht auch? Gibt das dieses Band, dass man sich... Ja, stimmt. wow.

Carlo Matic: Wenn sie dann ständig weiterentwickeln und so, dann wäre ich auch dabei, aber für so ein einmal Ding nicht. Du hast eine Manschette, machst noch mal einen Blutdrucktest. Während du diesen Blutdrucktest mit der Manschette machst, synchronisiert das Ding, wie es Daten von deinen Venen her bekommt und kann dann für vier Wochen lang ohne die Manschette den Blutdruck anhand dieser Lichtdaten antizipieren. Und nach vier Wochen musst du dann wieder die Manschette anlegen, das wieder neu zu kalibrieren.

Manuel: Hmmmm

Carlo Matic: Das muss ich nicht ständig haben, ein alter Weißermann sollte sein Blutdruck im Blick halten und alle paar Monate habe ich das Ding dann mal wieder für einen Monat dran, zu gucken, ob noch alles in Ordnung ist oder nicht.

Manuel: Ich habe einen Tracker gehabt, ganz interessant, vielleicht das hier auch, wenn wir zum Ende kommen. Ich habe einen Tracker gehabt für, ich weiß nicht, 12 Jahre, 14 Jahre, irgendwie sowas. Und vor vier Wochen ist mir von meinem letzten Tracker das Armband kaputt gegangen. Einfach gerissen, dann habe ich halt überlegt, ich kaufe jetzt einen neuen, weil der ist schon verhältnismäßig alt, vier Jahre oder so. Und dann gibt es, also Mieband, einfach so ganz...

Carlo Matic: Was war das für eine? Mhm.

Manuel: günstigste Tracker,

Carlo Matic: Mhm.

Manuel: den man so haben kann, aber durchaus interessant, da mal so drauf zu schauen. Und ich hab den auch ziemlich religiös, hab ich diesen Tracker für diese 14 Jahre angehabt und hab auch die Daten seit dieser ganzen Zeit gespeichert und hab die auch noch. Aber hab dann gesagt, ja, jetzt mach ich den grad mal aus, schau, hab ich neues Armband, dann kauf ich mir einen neuen und dann hab ich jetzt auf ein neues Modell gewartet und irgendwie hat sich dann so rausgezogen oder rausgezögert, hab ich seit sechs Wochen oder so keinen Tracker. Und so richtig fehlt er mir jetzt auch nicht mehr. muss ich jetzt fairerweise sagen. Ich habe wirklich sehr viele Jahre den gehabt, wo ich einfach mal so nicht als das Diktiert-mir-das-Leben, sondern eher so neugierig, ich wollte so Trends sehen. Wie entwickelt sich mein Schlaf? Wie viel schlafe ich im Winter? Wie viele Schritte laufe ich? so weiter. Deswegen habe ich gar nicht jeden Tag drauf geschaut, eher so als ich möchte so über den Zeitverlauf das so sehen. Klare Sachen im Winter habe ich mehr geschlafen als im Sommer. Total nachvollziehbar. Habe ich weniger Schritte gemacht, im Sommer deutlich mehr Schritte.

Carlo Matic: Hmhm. Genau, genau. Tito.

Manuel: Also ich bin da mehr draußen. Also so krasse Erkenntnisse habe ich daraus jetzt nicht gehabt. Also es war naheliegend, hat nur bestätigt, was man so intuitiv weiß. Ich habe jetzt auch nicht deutlich sagen können, dann starbe ich besser, dann starbe ich weniger gut oder so. Also mit den Uhrzeiten habe ich mal so leichte Auswertungen gemacht. Deswegen, es war immer so, ja, ich möchte mir gerne die Daten... mal ansehen können, aber so richtig etwas damit gemacht habe ich nicht, also es war ein Stück weit nutzlos. So, wenn man mal insgesamt drauf schaut.

Carlo Matic: Ja, das ist das, was ich vorhin ja auch meinte. Wir bringen es halt noch nicht richtig zusammen. Also Withings zum Beispiel hat so einen Pippi-Sensor, wo du dann zumindestens mal einen weiteren Datenpunkt bekommst, was halt über deine Ernährung, keine Ahnung, was sie da wirklich dabei rausbekommt, wenn du pinkelst, aber ist auch nochmal ein interessanter Wert. Nee, mir ging es ähnlich. Ich bin jetzt in Thailand, ist mir die Apple Watch gestorben, nach schon drei Jahren, war ich bisschen verärgert und den Ring hatte ich nicht mit, weil der nur noch einen halben Tag durchhält. Das heißt, ich war auch ohne.

Manuel: Mmh. Mmh. Mhm.

Carlo Matic: Das einzige, was mir wirklich gefehlt hat, war Schlaftracking. noch mal zu checken, wann war ich jetzt eigentlich im Bett und war es ein erholsamer Schlaf oder nicht. Nicht, dass das im Urlaub jetzt irgendwie eine Riesenaussage wäre, aber da habe ich schon so eine gewisse Sucht danach. Alles andere, weiß ich nicht, wenn ich mal vier Wochen nicht auf die Waage gehe, auch von Withings, dann gehe ich halt nach vier Wochen, dann habe ich den nächsten Datenpunkt und habe meinen Verlauf. Ob wie das dann in der Zwischenzeit war, ist jetzt auch nicht so super wichtig dann. Aber ich glaube, je mehr du ins Alter kommst und je mehr die Daten aber auch besser werden, desto relevanter kann das schon werden, auch an seinem Lebensstil etwas positiv zu verändern. So, das ist der Vorwurf, meine Frau immer macht. Ich sammle das alles und tu nichts mit den Daten. Ich sehe das bisschen anders naturgemäß, auch, dass ich supplementiere mit solchen Sachen. Natürlich wäre es besser, würde ich einfach ein bisschen mehr Sport machen und so. gut, ich sag dann immer, besser als nichts machen.

Manuel: Glaub ich auch.

Carlo Matic: Aber ich glaube, da wird jetzt mit AI und auch einfach den immer kleineren Devices, also der richtig guter Blutdruck-Tracker wird von der Apple Watch jetzt auch schon sehr lange erwartet. Und das ist schon ein Riesenthema, also mit Blutdruck oder auch, dass erkannt wird, dass du einen Herzinfarkt hast oder solche Dinge, dass das kann schon richtig Leben retten. Manuel (1:00:07) Genau, ich glaube schon auch für das Thema Prävention finde ich es sehr spannend. Ansonsten würde ich sehr gerne nochmal eine Lanze brechen, das, das Gespür für den eigenen Körper behalten und das kein, also von allen Routinen, kurz die Morgenroutine, wir haben gar nicht über viele Routinen gesprochen. Ich bin kein großer Fan von Routinen oder Routinen hören von anderen Leuten, hey, ich habe das gemacht und dann geht es mir so viel besser oder mach das jeden Morgen, keine Ahnung, ins Eisbad und ich weiß nicht, weiß noch alles. Carlo Matic (1:00:19) Hm, bin ich bei dir. Manuel (1:00:37) Es wird erst spannend, das ist der Unterschied zwischen Wissen und Erkenntnis. können jetzt alle wissen, Alkohol solltest du nicht trinken, du machst es aber trotzdem. Und das ist der absolute Ordnung. wir können uns über Wissen austauschen, aber Erkenntnis ist eben nicht was, was wir uns austauschen können. Und alles ist nichts wert, was wir heute auch besprochen haben, wenn man es nicht letztendlich lebt. Punkt. Und deswegen... Carlo Matic (1:00:58) Aber die Minute müssen wir uns noch nehmen. Wir haben uns ja mal einmal bei dem Pirate Aftershow Event der Mastermind Movements einen schönen Tag zusammen verbracht und da seid ihr alle ins Eisbad gehüpft. Das hast du glaube ich vorher schon öfter mal gemacht. Was war das für ein Effekt für dich und machst du das öfter? Manuel (1:01:06) Mhm. Mhm. Ja, also ich dusche seit, keine Ahnung, vier, fünf Jahren. Gibt es keine Dusche, die nicht kalt endet? So 20 Sekunden, 30 Sekunden. Es nicht, dass ich dauerhaft kalt dusche. Wenn ich in den Schwimmmarkt gehe, dusche ich einfach nur kalt. der Regel, wenn ich jetzt hier zu Hause dusche, muss ich mich nicht hier waschen unter irgendwie einem kalten Schiff. Das ist dann ungemütlich. Aber Kälte ist ein interessanter neuer Aspekt in meinem Leben tatsächlich. Und ich bin sehr dankbar, dass ich sie auch gefunden habe. Auch da wieder vor... 4, 5 Jahren habe ich mich dem deutlich mehr geöffnet, haben wir dann auch ein Pirate Summit gehabt. Zwei Mal sogar, dass wir da wirklich das Eisbaden angeboten haben. Wenn ich in die Sauna gehe, verbringe ich viel Zeit im Eisbad. Also wirklich bleibe ich 3, 4 Minuten in so einem Eisbad, einfach ganz entspannt tatsächlich mittlerweile auch. Das tut mir gut. Also ganz unterschiedliche Diskussionen, bringt Eisbaden was, bringt das... bringt das nichts, bitte do your own research. Für mich ist das gut, weil es ein schöner Moment des Innehaltens ist. Brauche ich das Eisbad? Nein, weil ich das genug in anderen Momenten auch haben kann. Ich kann mich hier an den See setzen, ich kann in der Natur spazieren gehen, das hat sehr, ähnliche Effekte. Das Eisbad ist so ganz, ganz ehrlich aber und auch eine ganz ehrliche Reaktion von dem Körper, deswegen weiß ich das zu schätzen und das ist einfach so ein Ding, wo ich mich mit dem ich mich immer wieder gerne zuwende. Es hat zwei Effekte, einmal wirklich einen körperlichen, man spürt sich, das ist schönes Gefühl, man hat so ein Zu-sich-kommen, man denkt auch nicht lange über die Zukunft oder die Vergangenheit nach, sondern ist sehr präsent. Das ist das eine und dieses immer wieder die Dusche kalt machen. Auch jetzt noch ist nicht, dass ich mich sehne nach dem Kaltmachen, ich glaube, das wäre auch komisch, aber es trotzdem immer wieder so, jetzt mache ich noch mal kalt und noch mal unter die Dusche zu gehen. ist dann eine kurze Übung in Resilienz. Carlo Matic (1:03:10) Okay, Resilienz könnten wir fast jetzt in der Folge noch zu machen. dann lass uns doch aber noch guter Tradition trotzdem noch mit einem AI-Thema abschließen. Hast du irgendetwas mal mit AI zum Thema Gesundheit oder so gemacht? mein letzter war tatsächlich die Analyse meiner Supplements. Also ich bin hingegangen und hab gesagt, pass auf, das sind die Dinge, die ich mache. Die mache ich in folgender Dosierung und ich möchte sie, das ist mein Ziel, was ich erreichen möchte. Zu welcher Zeit sollte ich sie nehmen? Vor dem Essen? Nach dem Manuel (1:03:18) Uah! Es Carlo Matic (1:03:37) Essen etc. Und habe damit dann meine und auch eine Reduktion habe ich auch noch gemacht und gesagt okay ich möchte jetzt nicht zu viele Tabletten fressen worauf sollte ich mich konzentrieren und habe dann einfach nach immer weitergewachsenen das könnte man auch nehmen das könnte man nehmen noch mal so ein neues Tagespaket mir zusammengepromptet habe das dann mit dem Arzt nochmal validieren lassen und nehme das seither so. Das war mein AI Use Case an der Stelle. Hast du sowas gemacht? Manuel (1:04:02) Also tatsächlich alle Blutwerte, die ich irgendwie bekomme vom Arzt, die landen bei AI. Und das finde ich auch immer sehr, sehr spannend. Und deswegen weiß ich auch, dass auch KI sagt, hey, du hast richtig, richtig gute Blutwerte. Ich habe aber tatsächlich jetzt gerade, das ist wirklich 20 Minuten bevor wir hier geschadet sind, habe ich einfach mal, weil ich mich kurz zu dem Thema, was mache ich eigentlich und so weiter, da habe ich gesagt, ja, ich frage jetzt mal KI wegen meinen Hautthemen. Carlo Matic (1:04:05) Mhm. He Manuel (1:04:31) Und da habe ich einfach einen längeren Text runterdiktiert, eingesprochen und habe dann auf Enter gedrückt und es war sehr, sehr interessant, was da rausgekommen ist. Da hätte jetzt so einen Fragenkatalog, da konnte ich jetzt aber nicht weitermachen. Da werde ich den Fragenkatalog jetzt auch nochmal beantworten und dann werde ich mal gucken, ob ich da noch irgendwelche Sachen habe. das war schon erstaunlich, was ich da so, das würde ich gerne nochmal weitermachen. Ich habe bis jetzt da nie die KI zu Rate gezogen. Ich weiß auch nicht, ob das eine wirklich gute Idee ist, also muss ich einmal bisschen über nachdenken. Carlo Matic (1:04:56) Quinn. Ich würde die Ergebnisse nochmal validieren lassen, aber ich glaube tatsächlich, dass das ein sehr guter Case für KI ist. da gibt es einfach viele Daten zu und wenn es viele Daten gibt, kann man viel machen. Gefahr ist, du, also wenn er viele Fragen stellt, ist schon mal super, weil die Gefahr wäre, dass das einfach auf dich nicht genau passt, weil es einfach aus irgendwelchen Querabhängigkeiten oder so nicht richtig ist für dich. Aber. Manuel (1:05:10) Mmh. Jetzt habe ich aber fairerweise gesagt, dass ich Fragen bekommen will. Ich habe gesagt, bitte sehr tiefgreifend, weil ich will jetzt hier nicht irgendeinen Bullshit-KI-Quatsch. Carlo Matic (1:05:27) Okay, Aber deswegen machst du das auch gut anwenden, weil du weißt, wie funktioniert die Gefahr, dass andere Menschen draußen irgendwie eine kleine Frage stellen und dann eine Antwort kriegen, die dann für sie die falsche leider ist. Dies bei solchen Themen natürlich groß. Aber bevor wir abdriften. Manuel (1:05:37) Ja, ganz genau. Wir haben das ganze mentale Thema komplett außen vor gelassen, nur dann, dann machen wir es noch ab. Es gibt echt einige Leute aus meinem Umfeld, die KI wirklich als Therapieersatz oder als Therapeuten sitzen. Ich bin da sehr, sehr zwiegespalten. Das ist eine andere Folge, aber nur... Carlo Matic (1:06:02) Ja, wir schon mal kurz darüber gesprochen in einer Folge mal angerissen. Das ist, glaube ich, einer der top drei Use Cases von privaten Menschen mit AI. Also es ist wirklich schon wieder eine eigene Folge wert. ich habe über den Urlaub so einige Folgen noch mal nachgehört. Wir haben oft gesagt, das ist eine eigene Folge wert. Das müssen wir mal zusammentragen. Ich nehme die Aufgabe mal mit. Manuel. Manuel (1:06:17) Mmh. Vielleicht können wir KI mal sagen lassen, wo die Folge drüber ist. Oder die Leute, die vielleicht bis hierhin zugehört haben, es bis hierhin geschafft haben, danke euch, gerne auch einfach eine kurze Nachricht hinterlassen. Also überhaupt würde mich interessieren, ob das Leute interessiert hat, was wir jetzt besprochen haben. Das war jetzt doch mal was ganz anderes als sonst. Super. Carlo Matic (1:06:31) Ja. absolut sehr nerdisch auf jeden Fall. Gut, hey, das hat Spaß gemacht. Vielen lieben Dank Manuel. Halt die Ohren steif. Schöne und viel entspannter Woche. Ciao. Manuel (1:06:47) Jo, danke dir. Ciao.

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